Wir sind alle Alchemisten, immer wieder. Die Frage ist, wie bewusst wir damit umgehen und dies lenken. Eigenes Blei in Gold zu verwandeln, damit meine ich unsere Schattenanteile ins Licht bringen. Niederes in Höheres zu transformieren, z.B. Ärger und Wut verwandeln in Freundlichkeit, Verständnis und Vergebung.

Auf was fokussieren wir uns im Alltag? Auf das Licht oder den Schatten?

Viele Menschen sind mehr vom Negativen als vom Positiven geprägt, dies auch durch die Medien das kollektive Bewusstsein. Wir sind Meister im erkennen, was alles nicht stimmt, wo die Fehler liegen. Wir sind mitverantwortlich, sonst würden die Medien anders Bericht erstatten.

Wie werden wir bessere Alchemisten in unserem Leben?

Das hat mit Bewusstsein, der Unterscheidungsfähigkeit und der Arbeit an sich selbst zu tun. Im alchemistischen Prozess geht es um Trennen, Reinigen und wieder zusammenfügen. Dies bedingt Differenzierungsvermögen. Was kommt aus welcher Ebene? Was ist meins, was nicht?

Wir müssen aufhören auf andere zu projizieren. Alles, was mich an anderen aufregt, was mir nicht gefällt, hat in der Essenz mit mir selbst zu tun. Es ist ein Spiegel im Aussen. Hier kommt das Gesetz “Wie Innen so Aussen, wie Aussen so Innen” zum tragen.

Meditation, Kontemplation, Selbsterkenntnis, Traumarbeit, bewusstes Denken und bewusstes Sehen unterstützen uns auf unserem Bewusstseinsweg. Diese Methoden fördern einen wachen Geist und schulen den Beobachter in uns. Unsere innere Führung und der Beobachter wissen genau, um was es geht.

Also hin zum Alchemist, der Selbstverantwortung übernimmt und sein Leben so gestaltet, wie er es führen möchte.

Herzlich grüsst, Patrick Looser