Die Zukunft der Arbeit – Creative Work

Die zunehmende Digitalisierung, Individualisierung, Globalisierung, der demographische Wandel führt zu einem fundamentalen Wandel in der Arbeitswelt. Dieser Druck erzeugt in den westlichen Industrieländern ein Muster einer neuen Arbeitskultur, die sich den neuen Anforderungen der Zukunft öffnet. Die „Creativ Work“  ist gekennzeichnet durch Offenheit, Flexibilität und Selbstbestimmung. Creative Work bedeutet nicht, dass sie besonders kreativ ist, aber dass ihr Verständnis der Arbeit sich grundsätzlich zu der von der Baby Boom Generation unterscheidet. Während die Vertretern der klassischen Industrie- und Angestelltenkultur die Hierarchiestufen und Lohngruppen anstrebten, versteht die Generation der Creative Worker die Arbeit als gestaltbares Element der Selbstverwirklichung, als persönliche Herausforderungen, Lifetime-Balance und die Umsetzung ihrer Passion.
In den Trendstudien des 2b AHEAD ThinkTanks sind vor allem drei Kriterien beschrieben worden, die Unternehmen für diese Art von neuen Arbeitskultur interessant machen:
1. völlige Flexibilität in der Arbeitszeit
2. neue Herausforderung und Mitgestaltung der Zukunft
3. Auflösung der Grenze zwischen Familien-Cocon & Company-Cocon. Die Kinder können mit in die Firma kommen. Sie gehen in die Company International School.

Doch die zentrale Herausforderung entsteht für Führungskräfte. Welche Kompetenzen müssen heute ausgebildet werden, um morgen die Teams kompetent zu führen?

Den inneren Stimmen Gehör geben

Gerade heute wurde mir wieder bewusst, wie viele Stimmen wir in uns haben und wie wichtig es ist, dass diese Gehör finden. Heute morgen fand ein Gespräch statt, wo verschiedene Stimmen von mir gesprochen haben. Da war u.a. das Baby, welches wütend war, dass es nicht sein eigenes Tempo gehen konnte während der Geburt. Es ist verzweifelt und frustriert. Es hatte Angst vor der Welt da draussen. Da war der Teenager, der immer wieder in den Widerstand geht mit der Welt, der keine Lust hast, der sich querstellt. Der Kritiker macht dies runter, “alles Schwachsinn”, sagt er. Da kommt der Weise, der sagt, “lass geschehen, ist schon gut so, das ist wichtig”.

Meine Erfahrung war, dass diese Teile von mir zu wenig Aufmerksamkeit von mir bekommen, dass sie sich ausdrücken können. Ich führe einen Dialog mit allen. Jeder darf seinen Raum haben in diesem Gespräch. Nicht bewerten. Nicht festhalten daran. Einfach wie Wellen sehen, sie kommen und gehen oder Wolken die vorbeiziehen. Und es geht weiter in den Alltag im Hier und Jetzt.

Einfach Sein – Was ist das?

Heute ist wieder so ein Tag, wo ich erfüllt bin von diesem Zustand des Seins. Was ist dieser Zustand? Ich versuche es in Worte zu fassen. Es ist ein Zustand von erfüllt sein. Glückseligkeit und Zufriedenheit. Handeln ohne Absicht, es geschieht einfach und mit Leichtigkeit. Tun aus dem Nichts-Tun wie es im Tao beschrieben wird. Gedanken sind da, aber sie stören nicht. Sie sind ein Teil, wie alles andere auch. Der Körper fühlt sich entspannt und ruhig an. Mein Herzensraum ist weit offen, es sprüht aus mir. Es ist ein Gefühl des Eins-Sein mit allem was ist. Alles ist gut, so wie es ist. Und zugleich gibt den Alltag, die Ziele und eine lange To Do Liste.

Erfüllt von Dankbarkeit. Ja, einfach Sein. So einfach und auch schwer.

Sei, wer Du bist!

Wer bin ich? Wer bin ich wirklich?

Was macht mich aus? Was nicht?

Fragen, die uns immer wieder beschäftigen oder wenigstens sollten…Wenn wir dieser Frage ernsthaft nachgehen und forschen, werden wir entdecken, das es nicht so ist, wie wir vermuteten. All das, was kommt und geht, was sich verändert, sind wir nicht. Es scheint nur so, aber es ist es nicht. Wir identifizieren uns mit unserem Ego und glauben, ja das bin ich. Dies ist ein Aspekt, aber nicht unser Wesen. Ja, wer bin ich? Dies kann ich aus unterschiedlicher Warte fragen und bekomme andere Antworten. Hilfreich für ein erfülltes Leben ist, wenn wir uns dabei an das höhere Selbst halten.

Was kommt vom Ego, was vom höheren Selbst, was aus der Seelenebene?

Hier ist die Unterscheidungsfähigkeit gefragt. Die Fähigkeit zu beobachten, sich gewahr zu sein, aus welcher Ebene, die Gedanken, Gefühle, Emotionen kommen. Dies zu schulen ist wichtig auf dem Weg der Bewusstwerdung. Sonst erliegen wir immer wieder Illusionen. Was ja so oder so passiert. Es macht aber einen Unterschied, ob ich es wahrnehme und beobachten kann oder ob ich unbewusst bin. Dies ist Bewusst Sein. Ich bin mir Bewusst über mein Sein. Damit habe ich Optionen und kann bewusst entscheiden.

Ressourcen – Der Inneren Stimme lauschen

Das Wort “Ressource” ist vielschichtig. Hier verstehe ich unter einer Ressource alles, was uns unterstützt und aufbaut. Tätigkeiten und Dinge, die den Energielevel erhöhen und Freude im Herzen erzeugen.

Unsere Energie und Schwingung zu erhöhen, erachte ich als eines der wichtigsten Dinge auf dem Weg. Damit lösen sich schon viele unserer Muster und Beschränkungen auf bzw. werden gar nicht mehr aktiviert. Dies öffnet den Weg hin zu seinen Talenten und Begabungen.

– Was sind meine Ressourcen?
– Was gibt mir und was nimmt mir Energie?
– Wie schärfe ich meine Intuition und innere Stimme?
– Welche Tätigkeiten und Methoden unterstützen mich dabei?

Für jeden ist dies individuell und kann sich über die Zeit auch verändern. Wichtig ist es herauszufinden, was in welchen Situationen am besten funktioniert.

Hier einige Möglichkeiten, wie man seiner inneren Stimme lauschen kann:
– Regelmässig Zeit, mit sich selbst in Stille zu verbringen
– Meditation oder Kontemplation
– Selbstreflektion mit einem Tagebuch
– Zeit in der Natur verbringen
– Arbeit mit den eigenen Träumen
– Körperliche Bewegung wie Yoga, Tai Chi, u.a.
– Arbeit mit dem I Ging
– Meditation in einer Gruppe

Ich freue mich immer wieder, wenn ich andere Menschen unterstützen darf und einen kleinen Beitrag dazu leisten kann.