Deine Berufung zu finden, heisst deinen eigenen Weg zu gehen!

Jeder Mensch hat einzigartige Talente und jeder hat eine Berufung, einen inneren Ruf.

 Seine Berufung zu finden heisst, auf seine innere Stimme zu hören und mit dem Herzen zu fühlen. Das ist eine lebenslange Aufgabe. Immer wieder gilt es von neuem die Balance zwischen den Anforderungen der Aussenwelt und den Bedürfnissen der Innenwelt neu herzustellen.

Was sind die Ingredienzen, um deine Berufung zu finden?

Dazu müssen wir mit dem Herzen denken und lenken und es braucht Zeit und Geduld, Vertrauen, Beharrlichkeit, Freude und Begeisterung. Wir müssen uns fragen, was sind meine Wünsche und Sehnsüchte? Wo spüre ich Freude in meinem Leben? Wann fühle ich mich voller Energie? So wie eine Eichel nicht bestimmen kann, ob sie nun eine Buche oder Fichte werden möchte, so liegt es in der Natur der Seele im Laufe des Lebens immer mehr zu dem zu werden, was wir eigentlich sind. Je älter wir werden, desto echter werden wir und stimmiger mit und in uns. Wir werden uns selbst. Dieser Prozess erfordert Vertrauen in uns, in das Leben und auch Geduld. Die Seele kennt weder Raum noch Zeit. Sie folgt dem Gesetz von Kairos, dem jüngsten Sohn des Zeus. Er war bei den Griechen für den richtigen Augenblick, für den guten Moment, zuständig. Bei ihm geschieht alles in der richtigen Zeit. Dies braucht Vertrauen in uns und das grosse Ganze. Auf dem Weg unserer Berufung ist es wichtig, diesem Prinzip zu folgen. Alles geschieht zur richtigen Zeit, zum Besten des Ganzen.

Schwimme ich in der Mitte meines Lebensflusses, mit dem Strom oder dagegen?

Um in Kontakt mit unserer Seele zu kommen, ist es wichtig, dass wir sie nähren, pflegen und umsorgen. Doch: Wie ernähre ich meine Seele? Wo bin ich in der Fülle? Wenn wir die Aussenwelt betrachten, so bekommen wir das Gefühl, dass sich alles beschleunigt. Um unsere Seele zu nähren ist es wichtig, dass wir uns entschleunigen. Um in der Balance von innen und aussen zu sein, ist es wichtig, dass wir in unserer Innenwelt entspannen und ruhig werden. Es braucht neben dem Vertrauen in sich selbst und in den eigenen Weg, Vertrauen in das grössere Ganze. Um unsere Berufung zu finden, stellen wir uns immer wieder die Frage, was ruft mich jetzt in meinem Leben? Welche Stimme spricht in mir? Wir müssen lernen in die Antworten hineinzuwachsen. Es ist ein Prozess. Er braucht Geduld und Vertrauen und Zeit.

Die Talente und Gaben eines jeden Menschen bestehen während des ganzen Lebens. Die Form des Wirkens im Aussen hingegen verändert sich immer wieder.

Wichtig ist zu erkennen, und zu spüren, wenn eine Lebensphase zu Ende geht und eine neue beginnt. Die eigene Berufung zu finden und den eigenen Weg zu gehen bedeutet, dass wir nicht in der Masse schwimmen können. Dabei kann es Phasen geben, in denen es herausfordernd und unbequem sein kann für uns wie auch für unser Umfeld. Um den eigenen Weg zu gehen, braucht es Courage, was in seiner ursprünglich «Herz» bedeutet und vom lateinischen «cor abgeleitet wird.

Als Herzensunternehmer geht es mir darum, die Menschen im Herzen zu berühren und sie auf der Reise der Achtsamkeit vom Kopf wieder in ihr Herz zu führen. Es braucht mehr Menschen mit mutigen Herzen – andere Herzensunternehmer eben – damit wir wieder Dinge erschaffen, die zu erhalten sich lohnt. Meine Aufgabe besteht darin, Menschen im Erkennen und leben ihrer Talente zu unterstützen – so auch dich. Lass uns gemeinsam deine Vision und Begeisterung finden und beginne, deine Träume Schritt für Schritt zu verwirklichen. Ich bestärke dich dabei, mutig deinen eigenen Weg zu gehen, deine innere Stimme zu hören. Traue dich und nimm deine nächsten Schritte in Angriff. Ich begleite dich als Experte und Trainer für Beruf und Berufung, Talententwicklung und Intuition kompetent auf dieser äusseren und inneren Reise zu Erfolg und Erfüllung.

 

Dieser Text wurde in der Erstausgabe des neuen Online Magazins “Neue Wege gehen” veröffentlicht.
http://issuu.com/trueimpact/docs/neue_wege_gehen_issue_1__small_?e=7691335/11197409

 

 

 

 

 

 

Der empathische Chef

“Das Zeitalter der egozentrischen Alphamännchen ist vorbei. Führungskräfte der Zukunft müssen ihr Ego unter Kontrolle halten.”
Link zum Artikel

„Manager müssen umdenken, wenn sie auch künftig erfolgreich sein wollen. Dabei kommt es besonders auf einen neuen Führungsstil an“, erklärt Vielmetter in seinem Buch „Leadership 2030: The Six Megatrends – You Need To Understand To Lead Your Company Into The Future“. Künftige Führungskräfte haben den Anspruch an sich, dass sie Rahmenbedingungen schaffen, in denen ihre Mitarbeiter ihr Potential leben können sowie Sinn und Bedeutung in ihrer Arbeit finden. Nicht der Chef, sondern das Team steht im Mittelpunkt, so Vielmetter.
Um diesen Erwartungen gerecht werden zu können, sind sich Führer der neuen Generation bewusst, dass sie immer in der Beziehung zu anderen stehen und dass Führung kontextabhängig ist. Ihre Macht und Einfluss sehr stark von anderen abhängen. Nur wenn sie andere stark machen, werden sie selbst stark.
In unserer globalisierten, digitalisierten und individualisierten Welt brauchen Mitarbeiter mehr Handlungsfreiheit und mehr Eigenkontrolle über ihr Leben und ihre Arbeit. Die räumliche Distanz und technische Möglichkeiten tragen ihr Übriges zu der Entwicklung bei. Um Mitarbeitern Entscheidungsbefugnis zu geben und ihnen die Richtung zu weisen, verfügen die Führungskräfte von morgen bzw. heute über ein hohes Mass an Empathie, emotionaler Reife, Integrität, Offenheit und Authentizität. Sie sind gute Zuhörer und können auf die einzelnen Individuen eingehen und leben menschliche Werte.Um Mitarbeitern Entscheidungsbefugnis zu geben und  ihnen die Richtung zu weisen, werden Führungskräfte selbst vorleben müssen, für welche Verhaltensweisen, Werte und Kompetenzen das Unternehmen steht.

Unserer Recherchen und Gespräche mit unseren Kunden haben ergeben, dass sich viele Führungskräfte mit diesem Thema der Empathie und Wertschätzung in ihrem Fürhungsstil auseinandersetzen, aber dies oft mit sich und für sich ausmachen. Wir spürten, dass es an der Zeit ist offen über dieses Thema zu reden und unseren Kunden diese Möglichkeit bieten möchten. Dank der langjährigen Erfahrung als Sparringspartner von Führungskräften unterschiedlichsten Branchen, erkennt Patrick Looser das Potential, das in diesen wertvollen Fragen steckt. In seinen Trainings sowie in den Workshops kriegen die Führungskräfte die Chance sich mit diesen neuen Herausforderungen auseinanderzusetzen.

Quelle: Buch „Leadership 2030: The Six Megatrends You Need To Understand To Lead Your Company Into The Future“

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Die Zukunft der Arbeit – Creative Work

Die zunehmende Digitalisierung, Individualisierung, Globalisierung, der demographische Wandel führt zu einem fundamentalen Wandel in der Arbeitswelt. Dieser Druck erzeugt in den westlichen Industrieländern ein Muster einer neuen Arbeitskultur, die sich den neuen Anforderungen der Zukunft öffnet. Die „Creativ Work“  ist gekennzeichnet durch Offenheit, Flexibilität und Selbstbestimmung. Creative Work bedeutet nicht, dass sie besonders kreativ ist, aber dass ihr Verständnis der Arbeit sich grundsätzlich zu der von der Baby Boom Generation unterscheidet. Während die Vertretern der klassischen Industrie- und Angestelltenkultur die Hierarchiestufen und Lohngruppen anstrebten, versteht die Generation der Creative Worker die Arbeit als gestaltbares Element der Selbstverwirklichung, als persönliche Herausforderungen, Lifetime-Balance und die Umsetzung ihrer Passion.
In den Trendstudien des 2b AHEAD ThinkTanks sind vor allem drei Kriterien beschrieben worden, die Unternehmen für diese Art von neuen Arbeitskultur interessant machen:
1. völlige Flexibilität in der Arbeitszeit
2. neue Herausforderung und Mitgestaltung der Zukunft
3. Auflösung der Grenze zwischen Familien-Cocon & Company-Cocon. Die Kinder können mit in die Firma kommen. Sie gehen in die Company International School.

Doch die zentrale Herausforderung entsteht für Führungskräfte. Welche Kompetenzen müssen heute ausgebildet werden, um morgen die Teams kompetent zu führen?

Den inneren Stimmen Gehör geben

Gerade heute wurde mir wieder bewusst, wie viele Stimmen wir in uns haben und wie wichtig es ist, dass diese Gehör finden. Heute morgen fand ein Gespräch statt, wo verschiedene Stimmen von mir gesprochen haben. Da war u.a. das Baby, welches wütend war, dass es nicht sein eigenes Tempo gehen konnte während der Geburt. Es ist verzweifelt und frustriert. Es hatte Angst vor der Welt da draussen. Da war der Teenager, der immer wieder in den Widerstand geht mit der Welt, der keine Lust hast, der sich querstellt. Der Kritiker macht dies runter, “alles Schwachsinn”, sagt er. Da kommt der Weise, der sagt, “lass geschehen, ist schon gut so, das ist wichtig”.

Meine Erfahrung war, dass diese Teile von mir zu wenig Aufmerksamkeit von mir bekommen, dass sie sich ausdrücken können. Ich führe einen Dialog mit allen. Jeder darf seinen Raum haben in diesem Gespräch. Nicht bewerten. Nicht festhalten daran. Einfach wie Wellen sehen, sie kommen und gehen oder Wolken die vorbeiziehen. Und es geht weiter in den Alltag im Hier und Jetzt.