Gerade heute wurde mir wieder bewusst, wie viele Stimmen wir in uns haben und wie wichtig es ist, dass diese Gehör finden. Heute morgen fand ein Gespräch statt, wo verschiedene Stimmen von mir gesprochen haben. Da war u.a. das Baby, welches wütend war, dass es nicht sein eigenes Tempo gehen konnte während der Geburt. Es ist verzweifelt und frustriert. Es hatte Angst vor der Welt da draussen. Da war der Teenager, der immer wieder in den Widerstand geht mit der Welt, der keine Lust hast, der sich querstellt. Der Kritiker macht dies runter, “alles Schwachsinn”, sagt er. Da kommt der Weise, der sagt, “lass geschehen, ist schon gut so, das ist wichtig”.

Meine Erfahrung war, dass diese Teile von mir zu wenig Aufmerksamkeit von mir bekommen, dass sie sich ausdrücken können. Ich führe einen Dialog mit allen. Jeder darf seinen Raum haben in diesem Gespräch. Nicht bewerten. Nicht festhalten daran. Einfach wie Wellen sehen, sie kommen und gehen oder Wolken die vorbeiziehen. Und es geht weiter in den Alltag im Hier und Jetzt.