Die zunehmende Digitalisierung, Individualisierung, Globalisierung, der demographische Wandel führt zu einem fundamentalen Wandel in der Arbeitswelt. Dieser Druck erzeugt in den westlichen Industrieländern ein Muster einer neuen Arbeitskultur, die sich den neuen Anforderungen der Zukunft öffnet. Die „Creativ Work“  ist gekennzeichnet durch Offenheit, Flexibilität und Selbstbestimmung. Creative Work bedeutet nicht, dass sie besonders kreativ ist, aber dass ihr Verständnis der Arbeit sich grundsätzlich zu der von der Baby Boom Generation unterscheidet. Während die Vertretern der klassischen Industrie- und Angestelltenkultur die Hierarchiestufen und Lohngruppen anstrebten, versteht die Generation der Creative Worker die Arbeit als gestaltbares Element der Selbstverwirklichung, als persönliche Herausforderungen, Lifetime-Balance und die Umsetzung ihrer Passion.
In den Trendstudien des 2b AHEAD ThinkTanks sind vor allem drei Kriterien beschrieben worden, die Unternehmen für diese Art von neuen Arbeitskultur interessant machen:
1. völlige Flexibilität in der Arbeitszeit
2. neue Herausforderung und Mitgestaltung der Zukunft
3. Auflösung der Grenze zwischen Familien-Cocon & Company-Cocon. Die Kinder können mit in die Firma kommen. Sie gehen in die Company International School.

Doch die zentrale Herausforderung entsteht für Führungskräfte. Welche Kompetenzen müssen heute ausgebildet werden, um morgen die Teams kompetent zu führen?